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Herren 30 verliert das Finale um die deutsche Meisterschaft 4:5 gegen Titelverteidiger Buschhausener TC

28/08/2021

Herren 30 verliert das Finale um die deutsche Meisterschaft 4:5 gegen Titelverteidiger Buschhausener TC

Am Samstag, dem 28. August 2021 um 13:00 Uhr kam es auf unserer Tennisanlage im Bad Homburger Kurpark zum Höhepunkt der Saison 2021: Unsere Herren 30-Mannschaft traf als ungeschlagener Sieger der Bundesliga-Gruppe Süd gegen den Titelverteidiger und Sieger der Bundesliga-Gruppe Nord, den Buschhausener TC. Rund 450 Zuschauer ließen sich diesen Tennis-Leckerbissen nicht entgehen. Nach starken Regelfällen am Vormittag blieb es ab dem späten Vormittag glücklicherweise trocken, und im Laufe des frühen Nachmittags kam sogar die Sonne heraus, so dass beiden Teams eine Verlegung des Endspiels die Tennishalle des Landesleistungszentrums des Hessischen Tennis-Verbands erspart blieb.

Der Vorsitzende des Vorstands des TC Bad Homburg, Dr. Uwe Eyles, begrüßte alle Mitglieder, Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Bürgermeister Oliver Jedynak, den Geschäftsführer und Gründer des Teamsponsors JARLTECH Europe GmbH, Ulrich Spranger, unser Ehrenmitglied Rainer Schüttler, unseren Ehrenvorsitzenden Hans Bröer, Dirk Hordorff als Vertreter des Präsidiums Deutschen Tennis-Bunds, die Vorstandsmitglieder des Buschhausener TC, den 1. Vorsitzenden Dirk Kottkamp und den Sportwart Alexander Glowacs, und die vielen mitgereisten Fans des Buschhausener TC. Nach einem Dankeswort an die Sponsoren des TC Bad Homburg stellte Dr. Uwe Eyles den Oberschiedsrichter, das Stuhlschiedsrichterteam und die beiden Teams vor.

Nach den ersten drei Einzeln lag unser Team mit 1:2 zurück. Pech hatte unsere bis dahin im Einzel ungeschlagene Nummer 6 Fabian Poth gegen den Belgier Laurent Montoisy: Beim Stand von 4:6 und 1:2 zog Fabian Poth sich einen Muskelfaserriss zu und gab damit nicht nur einen wichtigen Einzelpunkt ab, sondern fiel auch für die Doppel aus, was zu einer erheblichen Schwächung unseres Teams beitrug. Unglücklich verlief für uns auch das Einzel an Nummer 4: Hier gab unser bis dahin ebenfalls im Einzel ungeschlagene Neuzugang Martin Glöggler nach Magen/Darm-Beschwerden gegen den Belgier Maxim Braeckman eine 4:1-Führung aus der Hand und verlor mit 5:7 und 1:6. Einen großen Kampf lieferte sich unsere Nummer 2 Lamine Ouahab mit dem Niederländer Boy Westerhof: Mit 7:5, 3:6 und 13:11 behielt Lamine Ouahab die Oberhand und fuhr den wichtigen ersten Punkt im Einzel ein.

Bei den drei weiteren Einzeln lagen wir sehr schnell 1:3 zurück. Unsere Nummer 3 Michael-Ray Pallares-Gonzalez verlor gegen den Serben Ivan Bjelica glatt mit 2:6 und 2:6. Sonach standen wir unter Druck, die beiden ausstehenden Einzel an Nummer 1 und Nummer 5 gewinnen zu müssen, um die Situation vor den entscheidenden Doppeln ausgeglichen gestalten zu können. An Nummer 1 war auf unseren spanischen Neuzugang Daniel Munoz-de la Nava erneut Verlass: In einem hochklassigen Match schlug er den starken Kroaten Antonio Sancic mit 6:1 und 7:6 (8:6) und blieb damit in den Einzeln nicht nur ungeschlagen, sondern auch ohne Satzverlust. An Nummer 5 behielt Lars Pörschke nach einer sensationellen Aufholjagd mit 1:6, 7:6 (7:5) und 10:5 im Match-Tiebreak gegen den Niederländer Thimo Van der Lecq die Oberhand - auch er verlor in dieser Saison kein einziges Einzel.   

Nach den spannenden und hochklassigen Einzeln gab es für alle Zuschauer auf Kosten des Teamsponsors des TC Bad Homburg, JARLTECH Europe GmbH, Freibier.

Äußerst spannend ging es auch bei den Doppeln zu. Hier hatten unser Sportwart Thomas Vennemann und Mannschaftsführer Daniel Jung eine 7er-Aufstellung gewählt: Als 1. Doppel traten Michael-Ray Pallares-Gonzalez und Martin Glöggler gegen Boy Westerhof/Ivan Bjelica an und verloren glatt mit 2:6 und 2:6. Das starke 3. Doppel mit Lamine Ouahab und Lars Pörschke verlor nach großem Kampf gegen die beiden Belgier Maxime Braekman/Laurent Montoisy unglücklich 4:6, 6:4 und 7:10 im Match-Tiebreak, womit die deutsche Meisterschaft entschieden war. Das 2. Doppel mit Daniel Munoz-de la Nava und Philipp Gründler gegen Antonio Sancic/Thimo Van der Lecq wurde vom Buschhausener TC beim Stand von 5:7 und 6: 6 aufgegeben. Unter dem Strich hatte der Buschhausener TC sonach mit 5:4 seinen Meistertitel erfolgreich verteidigt.

Im Anschluss wurde die Siegerehrung vom Vizepräsidenten des Deutschen Tennis-Bunds Dirk Hordorff vorgenommen. Nach einer Ansprache des Sportwarts des Buschhausener TC Alexander Glowacs und dem Schlusswort und Ausblick des Vorsitzenden des Vorstands des TC Bad Homburg Dr. Uwe Eyles feierten beide Teams mit ihren Mitgliedern und Fans eine rauschende Party im TC Bad Homburg.

Der TC Bad Homburg gratuliert der Herren 30-Bundesligamannschaft des Buschhausener TC zur erfolgreichen Verteidigung des deutschen Meistertitels und wird in der Saison 2022 wieder versuchen, an das gute Ergebnis der Saison 2021 anzuknüpfen und einen weiteren Anlauf unternehmen, um den deutschen Meistertitel zu erringen. Wir haben ein tolles Team, in welches wir die Neuzugänge Daniel Munoz-de la Nava, Lamine Ouahab und Martin Glöggler hervorragend integrieren konnten, und sind sehr stolz darauf, als Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest im ersten Bundesligajahr gleich ins Finale gekommen zu sein.

Im Einzel wurden die ungeschlagenen Spieler Lars Pörschke (7 Siege), Daniel Munoz-de la Nava (5 Siege), Tobias Kiessling (3 Siege) und Daniel Jung (2 Siege) eingesetzt, des Weiteren Lamine Ouahab und Martin Glöggler (jeweils 6 Siege und 1 Niederlage), Fabian Poth (5 Siege und eine Niederlage) und Michael-Ray Pallares-Gonzalez (1 Sieg und 4 Niederlagen). Zum Einsatz im Doppel kamen die insoweit ungeschlagenen Spieler Dr. Aljoscha Thron, Daniel Jung und Philipp Gründler (jeweils 1 Sieg), gefolgt von Daniel Munoz-de la Nava (4 Siege und 1 Niederlage), Michael-Ray Pallares-Gonzalez (3 Siege und 2 Niederlagen), Guido Tröster (1 Sieg und 1 Niederlage), Lars Pörschke (3 Siege und 3 Niederlagen), Fabian Poth (2 Siege und 3 Niederlagen), Lamine Ouahab (3 Siege und 4 Niederlagen), Martin Glöggler (1 Sieg und 6 Niederlagen) und Tobias Kiessling (2 Niederlagen), wobei die Aussagekraft der Doppelbilanz durch die zahlreichen nicht ausgetragenen Doppel nach Entscheidung der Partie gemindert ist.   

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